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	<title>Projekte | ArboCityNet</title>
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	<description>Schweizer Netzwerk für Urban Forestry</description>
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	<title>Projekte | ArboCityNet</title>
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	<item>
		<title>Maroni als Stadtbäume zur Kultur und Ernährung von Zürich</title>
		<link>https://arbocitynet.ch/de/maroni-als-stadtbaeume-zur-kultur-und-ernaehrung-von-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jerylee Wilkes-Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2023 18:36:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Maroni]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbäume]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
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					<description><![CDATA[Projektbeschrieb Eine bisher eher wenig beachtete Funktion von Stadtbäumen ist die Produktion von lokalen Lebensmitteln, insbesondere Obst. Die Nutzung der Stadtfläche zur Nahrungsmittelproduktion ist hingegen nichts Neues und hat in den letzten Jahren grossen Aufschwung erhalten. Die Nachfrage der Stadtbevölkerung nach regional und nachhaltig produzierten Nahrungsmittel ist gross. Ein grosses Potential als Stadtobstbaum hat aufgrund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Projektbeschrieb</h2>
<p>Eine bisher eher wenig beachtete Funktion von Stadtbäumen ist die Produktion von lokalen Lebensmitteln, insbesondere Obst. Die Nutzung der Stadtfläche zur Nahrungsmittelproduktion ist hingegen nichts Neues und hat in den letzten Jahren grossen Aufschwung erhalten. Die Nachfrage der Stadtbevölkerung nach regional und nachhaltig produzierten Nahrungsmittel ist gross.</p>
<p>Ein grosses Potential als Stadtobstbaum hat aufgrund seiner Früchte der Maroni-Baum. Heute hat dieser als wärmeliebende Baumart durch die Klimaerwärmung auf der Alpennordseite gute Bedingungen und erlebt derzeit ein Revival.</p>
<p>Der grosse Vorteil von Maroni-Bäumen gegenüber anderen Stadtobstbäumen ist, dass die Früchte nicht vom Baum gepflückt, sondern vom Boden gesammelt werden. Somit ist der Aufwand des Erntens um ein Vielfaches geringer. Weiter sind die Maroni gut «verpackt» und werden für die Konsumation geschält, was die Bereitschaft erhöht, die in der «verschmutzten» Stadt gewachsenen Früchte zu essen. Maroni haben zudem ein sehr breites Spektrum für die Verwendung; von der typischen Zubereitung im Ofen als Snack, zu Vermicelles als Dessert bis zur Verarbeitung zu Mehl als Grundnahrungsmittel. Maroni sind ausserdem sehr gesund und enthalten verschiedene Vitamine und Mineralstoffe.</p>
<p>Maroni-Bäume und deren Nutzung auf Stadtareal vermehrt zu fördern, ist aus den genannten Gründen sinnvoll. In der Stadt Zürich gibt es heute gemäss Baumkataster bereits Maroni-Bäume. Inwiefern diese zurzeit genutzt werden, wird im Projekt abgeklärt. Damit die Bevölkerung die Maroni effektiv nutzt, sind nebst der Pflanzung von weiteren Bäumen auch Aufklärung und Organisation zur Nutzung Teil des Projekts.</p>
<h2>Projektziele</h2>
<ul>
<li>Etablieren einer organisierten und effektiven Nutzung von Maroni auf Stadtareal.</li>
<li>Traditionelle Maronikultur bekannt machen und leben.</li>
<li>Bestehende Einzelbäume in der Stadt bekannt machen und diese mit der Quartierbevölkerung nutzen.</li>
<li>Erstellen eines Maroni-Hains in der Stadt.Pflanzung von einzelnen Maroni-Bäumen in der Stadt.</li>
</ul>
<h2>Mehrwert für Bewohner der Stadt Zürich</h2>
<ul>
<li>Konsumation von nachhaltigem, regionalem und gesundem Nahrungsmittel.</li>
<li>Kennenlernen der traditionellen Maroni-Kultur.</li>
<li>Kennenlernen von Verarbeitungsmöglichkeiten von Maroni.</li>
<li>Gemeinschaftliche Aktivitäten und Events im Quartier.</li>
</ul>
<h3><strong>Mehr Infos:</strong>&nbsp;<a href="http://www.stadtzuerchermaroni.ch">http://www.stadtzuerchermaroni.ch</a></h3>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VerdeVale — metodi innovativi per la gestione e valorizzazione del verde urbano e dei servizi ecosistemici</title>
		<link>https://arbocitynet.ch/de/verdevale/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jerylee Wilkes-Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 21:10:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Projekt Interreg IT — CH VerdeVale ist entstanden um innovative und konkrete Methoden für die Pflege und die Aufwertung von städtischen Grünflächen und um die Ökosystemleistungen der Grünflächen zu erfassen und zu dokumentieren. Städtische Grünflächen sind in der Tat ein echtes Instrument um Städte im Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu unterstützen.&#160; Das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt Interreg IT — CH VerdeVale ist entstanden um innovative und konkrete Methoden für die Pflege und die Aufwertung von städtischen Grünflächen und um die Ökosystemleistungen der Grünflächen zu erfassen und zu dokumentieren. Städtische Grünflächen sind in der Tat ein echtes Instrument um Städte im Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu unterstützen.&nbsp; Das Projekt zielt daher darauf ab, eine grenzüberschreitende Gemeinschaft bewährter Praktiken zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und lokalen Behörden zu schaffen, um innovative Methoden für die Pflege städtischer Grünflächen zu entwickeln und in der Praxis zu erproben, damit die grüne Infrastruktur ökologisch, kulturell und wirtschaftlich aufgewertet wird.</p>
<p>Das 2019 gestartete Projekt zählt als Partner die beiden Städte Bozen und Lugano, die aufgrund ihrer Gemeinsamkeiten ausgewählt wurden: beide sind Alpenstädte, die wegen ihrer starken Anthropisierung und ihrer Lage in der Talsohle,&nbsp; unter hoher Luftverschmutzung leiden. In den letzten Jahren wurde die Ökosystemleistungen&nbsp; des städtischen Grüns in beiden Städten, analysiert, mit einem besonderen Augenmerk auf Sträucher und Hecken. Dank der durchgeführten Analysen und der erzielten Ergebnisse war es möglich, neue Instrumente zur Bewertung des Beitrags des städtischen Grüns zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln, und drei bewährte Praktiken angewandt und dokumentiert (Zählung des städtischen Grüns, Hydrologie und Überwachung). Die erzielten Ergebnisse und Vorteile ermöglichen eine&nbsp; Verbesserung der Qualität des städtischen Grüns.</p>
<p>Schliesslich konnten durch die durchgeführten Untersuchungen interessante Informationen über die Beschaffenheit der grünen Infrastruktur&nbsp; der beiden Städte und die daraus resultierenden Umweltleistungen gesammelt werden. Aus diesen Gründen hielt es VerdeVale nach Abschluss des Projekts für wichtig, die erzielten Ergebnisse mit der Gemeinschaft zu teilen, und entwickelte zwei öffentliche Portale, die es den Bürgern ermöglichen, sich auf einfache und interaktive Weise über den Zustand der Grünflächen und deren Vorteile zu informieren. Die beiden Portale werden bei den Abschlussveranstaltungen des Projekts vorgestellt, die am 8. Juli in Bozen (mit der Möglichkeit der Fernteilnahme) und am 20. Juli in Lugano stattfinden.</p>
<p>Das Projekt VerdeVale wurde von der Europäischen Union, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, dem italienischen Staat, der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Kantonen kofinanziert, im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V‑A Italien-Schweiz. Um mehr über das Projekt zu erfahren, Informationen über die Abschlussveranstaltungen zu erhalten und über unsere Aktivitäten am Laufenden zu bleiben, verfolgen sie die News auf <a href="http://www.verdevale.eu">www.verdevale.eu</a> und abonnieren Sie unsere Newsletter!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trees in Cities Challenge</title>
		<link>https://arbocitynet.ch/de/trees-in-cities-challenge-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 12:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Wenn aktuelle Prognosen zutreffen, werden im Jahr 2050 zwei Drittel der Menschheit in urbanen Gebieten leben. Städte sind verantwortlich für schätzungsweise 75% der weltweiten Kohlenstoffdioxid-Emissionen und somit ein massgeblicher Treiber des Klimawandels. Sie sind jedoch gleichzeitig besonders anfällig für dessen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Wenn aktuelle Prognosen zutreffen, werden im Jahr 2050 zwei Drittel der Menschheit in urbanen Gebieten leben. Städte sind verantwortlich für schätzungsweise 75% der weltweiten Kohlenstoffdioxid-Emissionen und somit ein massgeblicher Treiber des Klimawandels. Sie sind jedoch gleichzeitig besonders anfällig für dessen Auswirkungen, wie Überschwemmungen, Hitzewellen, extreme Niederschläge, Dürren, Wasserknappheit und erhöhte Luftverschmutzung.</p>
<p>Diese negativen Einflüsse sind innerhalb von urbanen Räumen, sowie zwischen Städten, ungleich verteilt. Zersiedelte Regionen und Städte mit veralteter Infrastruktur, mangeldem Wohnungsangebot und Bauvorschriften sind besonders gefährdet. Der Prozess zur Anpassung von Städten an den Klimawandel ist komplex, von verschiedensten Interessengruppen geprägt und wird oft durch Ressourcenknappheit limitiert.</p>
<p>Naturbasierte Lösungen stellen in diesem Zusammenhang eine kosteneffiziente und flexible Lösung dar. Sie ermöglichen es gleichzeitig die Klimakrise abzuschwächen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber klimabedingten und natürlichen Gefahren zu steigern. Eine solche Lösung ist das Fördern von Bäumen und Wäldern in und um Städte.</p>
<p>Mit ehrgeizigen an lokale Bedingungen angepassten Strategien zum Pflanzen von Bäumen, sowie durch die Stärkung der nachhaltigen Bewirtschaftung von städtischen Wäldern, können Stadtregierungen zum Klimaschutz und zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beitragen.</p>
<p>Mit dem Start der UN-Dekade für die Wiederherstellung von Ökosystemen — mit dem Ziel Aktivitäten zu inspirieren, welche die Zerstörung natürlicher Lebensräume stoppen und degradierte Ökosysteme wiederherstellen — ist dies der perfekte Moment für Stadtregierungen in Aktion zu treten und einen Beitrag zu leisten.</p>
<p>Im Jahr 2019 hat die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) die «Trees in Cities Challenge» gestartet. Die Initiative lädt städtische Regierungen weltweit ein, ein konkretes Baumpflanzungsversprechen abzugeben, welches innerhalb eines Jahres umgesetzt wird, wie auch Ziele festzulegen, um ihre Städte grüner, widerstandsfähiger und nachhaltiger zu gestalten. Die Initiative dauert bis Ende 2022.</p>
<p>Durch ein Baumpflanzungsversprechen im Rahmen der «Trees in Cities Challenge» haben lokale Behörden und städtische Regierungen die Möglichkeit Teil einer globalen Gemeinschaft zu werden, welche das Ziel verfolgt ihre urbanen Räume zu begrünen und so den Einwohnern die vielen wertvollen Ökosystemleistungen von Bäumen und Wäldern in und um Städte bereitzustellen.</p>
<p>Weitere Informationen zu der «Trees in Cities Challenge» finden sich unter <a href="http://treesincities.unece.org/">treesincities.unece.org</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadtränder: Herausforderungen für die Lebensfähigkeit unserer Städte</title>
		<link>https://arbocitynet.ch/de/les-lisieres-urbaines-enjeux-pour-la-viabilite-de-nos-agglomerations/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 15:28:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Gebiet des Großraums Genf — ein grenzüberschreitender Ballungsraum mit Frankreich und der Schweiz — erfährt eine der höchsten urbanen Wachstumsraten in Europa. Ihr natürliches und kulturelles Erbe, ihre Lebensqualität und ihre Landschaft stehen unter Druck, besonders auf der Ebene der Stadtränder. Am Beispiel dieses Gebietes hinterfragten wir die Beziehung zwischen Stadt und Natur, ausgehend [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gebiet des Großraums Genf — ein grenzüberschreitender Ballungsraum mit Frankreich und der Schweiz — erfährt eine der höchsten urbanen Wachstumsraten in Europa. Ihr natürliches und kulturelles Erbe, ihre Lebensqualität und ihre Landschaft stehen unter Druck, besonders auf der Ebene der Stadtränder. Am Beispiel dieses Gebietes hinterfragten wir die Beziehung zwischen Stadt und Natur, ausgehend von der Hypothese, dass Stadtränder eine Chance für die Artikulation zwischen städtischen, natürlichen und ländlichen Umgebungen und Orten darstellen. Auf der Grundlage einer interdisziplinären Analyse, die in einem Testgebiet (grenzüberschreitender östlicher Genfer See) eingehend durchgeführt wurde, zeigt das Projekt, dass die durch eine Vielfalt von Schichten strukturierten Stadtrandgitter, einschließlich Gehölzen und oft auch Wasser- oder Feuchtgebieten, zur biologischen Konnektivität und den Ökosystemleistungen der ökologischen Infrastruktur des Ballungsraums beitragen. Sie sind dynamische Orte mit vielfältigen Nutzungen, die im Interesse der Allgemeinheit verwaltet werden müssen, sie bieten kontrastreiche Atmosphären und tragen zur Qualität der Landschaft, zu sozialen und sensiblen Interaktionen mit Lebewesen innerhalb einer natürlichen Umgebung der Nähe bei. Das Projekt schlägt Werkzeuge vor, um die urbanen Ränder des Ballungsraums zu identifizieren, ihre verschiedenen Qualitäten zu charakterisieren und dann strategische Wege zu finden, sie in der Stadtplanung und Landnutzung zu verwalten. <a href="https://lisieresurbaines.wixsite.com/lisieres-urbaines">https://lisieresurbaines.wixsite.com/lisieres-urbaines</a></p>
<p><a href="https://www.arbocitynet.ch/wp-content/uploads/2021/05/Image-projet-Lisieres-1.pdf">projet Lisières</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Biodiversität vs. Sicherheit im Bärletwald — Ist Beides machbar? Wir finden, ja!</title>
		<link>https://arbocitynet.ch/de/biodiversitaet-vs-sicherheit-im-baerletwald-ist-beides-machbar-wir-finden-ja/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2021 15:58:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus dem COVID19 Exil auf Kreta, kurz vor Weihnachten heimfliegend, lese ich in der Lokalzeitung einen spannenden Artikel. Es geht um die Auseinandersetzung zwischen Waldbesitzer (Staat Bern), Naturschutzkreisen und den Anwohnern des Bärletwaldes in Brügg, wo die Einwohnergemeinde wegen herabfallender Äste recht drastische Absperrungen vorgenommen hatte. In der folge wurden zur Verbesserung der Sicherheit praktisch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem COVID19 Exil auf Kreta, kurz vor Weihnachten heimfliegend, lese ich in der Lokalzeitung einen spannenden Artikel. Es geht um die Auseinandersetzung zwischen Waldbesitzer (Staat Bern), Naturschutzkreisen und den Anwohnern des Bärletwaldes in Brügg, wo die Einwohnergemeinde wegen herabfallender Äste recht drastische Absperrungen vorgenommen hatte. In der folge wurden zur Verbesserung der Sicherheit praktisch alle alten Eichen entlang des südlichen Waldrandes zum Fällen angezeichnet. Offenbar gingen die Wogen hoch und eine Petition mit mehr als 1200 Unterschriften wurde an den Regierungsrat eingereicht.<br>
Als früherer BFH-Dozent für Waldökologie und Gesellschaftsfragen und Mitbegründer von ArboCityNet, aber auch als Quartierbewohner in Brügg, fühlte ich mich sehr angesprochen und motiviert. Kaum in Zürich gelandet, telefonierte ich dem zuständigen Gemeinderat und bot ihm meine Dienste an, die er dankbar annahm. Ich führte ein Visual Treerisk Assessments (VTA) mit Vorschlägen für Massnahmen durch, die in einem Stakeholderprozess diskutiert und kürzlich umgesetzt wurden. Als nächste Schritte sind nun die Ausweitung des VTA sowie die Ausarbeitung eines gemeinsamen Biodiversitätsprojektes, zusammen mit dem Staatsforstbetrieb, im Sommer 2021 geplant. Gerne zeige ich euch dieses Paradeprojekt in Urban Forestry mal vor Ort, wenn es die Corona-Situation wieder zulässt. Wie es mit dieser sehr schönen Erfolgsgeschichte weitergeht, lest Ihr inzwischen am besten in meinem Blog auf <a href="http://www.um-services.ch/">www.um-services.ch</a> (Feedback sehr willkommen).</p>
<p>Text von Urs Mühlethaler</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Research Agenda für Biocities</title>
		<link>https://arbocitynet.ch/de/research-agenda-for-biocities/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 17:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit zunehmender Bevölkerung und dem Klimawandel stehen Städte heute vor zahlreichen Herausforderungen, wie Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Pandemien, die ihre nachhaltige Entwicklung bedrohen. Dies erfordert eine grundlegende Überarbeitung der bestehenden Infrastrukturen und Paradigmen der Stadtentwicklung sowie des Managements ihrer grünen und blauen Ressourcen. In diesem Zusammenhang sind städtische Wälder von entscheidender Bedeutung, da sie eine Vielzahl von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit zunehmender Bevölkerung und dem Klimawandel stehen Städte heute vor zahlreichen Herausforderungen, wie Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Pandemien, die ihre nachhaltige Entwicklung bedrohen. Dies erfordert eine grundlegende Überarbeitung der bestehenden Infrastrukturen und Paradigmen der Stadtentwicklung sowie des Managements ihrer grünen und blauen Ressourcen. In diesem Zusammenhang sind städtische Wälder von entscheidender Bedeutung, da sie eine Vielzahl von Ökosystemdienstleistungen (z.B. Wasserreinigung, CO2-Bindung) erbringen und das Potenzial haben, unsere Städte neu zu gestalten und zu überdenken.&nbsp;</p>
<p>Im Rahmen des ReBio-Projekts werden wir Wissenslücken identifizieren und darauf aufbauend eine Forschungsagenda für zukünftige Bio-Städte entwickeln. Die Forschungsagenda wird entwickelt, indem urbane Wälder aus verschiedenen Perspektiven (z.B. sozial, ökonomisch, ökologisch) betrachtet werden. Diese Perspektiven werden es uns ermöglichen, Synergien, Zielkonflikte und Wissenslücken innerhalb und zwischen verschiedenen Aspekten von Bio-Städten zu identifizieren. Dies wird es uns ermöglichen, eine innovative Forschungsagenda zu entwickeln, die den aktuellen Bedürfnissen der Städte entspricht und Lösungen für bestehende Herausforderungen vorschlägt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nächtliche Erholungsaktivitäten im Stadtwald</title>
		<link>https://arbocitynet.ch/de/naechtliche-erholungsaktivitaeten-im-stadtwald/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 15:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ursprüngliche Bedeutung der Nacht, assoziiert mit Dunkelheit und Ruhe, wurde unter anderem durch die Möglichkeit von öffentlichen Beleuchtungen stark verändert, sodass wir es soziologisch gesprochen mit einer 24-Stunden-Gesellschaft zu tun haben, die stets und überall aktiv ist. Hinzu kommt, dass sich die Technologie der Lichtquellen stetig weiterentwickelt und die allgemeine Lichtverschmutzung weiter zunimmt (Tschannen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die ursprüngliche Bedeutung der Nacht, assoziiert mit Dunkelheit und Ruhe, wurde unter anderem durch die Möglichkeit von öffentlichen Beleuchtungen stark verändert, sodass wir es soziologisch gesprochen mit einer 24-Stunden-Gesellschaft zu tun haben, die stets und überall aktiv ist. Hinzu kommt, dass sich die Technologie der Lichtquellen stetig weiterentwickelt und die allgemeine Lichtverschmutzung weiter zunimmt (Tschannen 2017, 13). So auch in urbanen Wäldern — den letzten Orten der Dunkelheit und des Rückzugs für Wildtiere. Beleuchtungen in städtischen Grünräumen erzeugen immer wieder ein Spannungsfeld zwischen Sicherheitsbedürfnissen der Nutzenden und dem ökologischen Wert der nächtlichen Dunkelheit für die Ruhe von Tieren und Pflanzen. Expert*innen gehen davon aus, dass in den letzten Jahren auch die Erholungsaktivitäten bei Nacht zugenommen haben und es ist anzunehmen, dass die Besucherzahlen in stadtnahen Wäldern weiter ansteigen werden und dies Auswirkungen auf das Ökosystem Wald haben wird (ebd.). Vor diesem Hintergrund wird in dem Pilotprojekt «Nächtliche Erholungsaktivitäten im Stadtwald» eine erste Erhebung des nächtlichen Freizeit- und Erholungsverhaltens durchgeführt.<br>Mit verschiedenen quantitativen und qualitativen Methoden sollen Aussagen darüber getroffen werden, ob das Nut-zungsverhalten bei Nacht gestiegen ist, wo und wie sich die Erholungssuchenden nachts durch den Wald bewegen und welche Auswirkungen für das Ökosystem Wald daraus abzuleiten sind.<br>Für die Pilotphase wurde der Badener Wald gewählt, weil dessen topografische Lage den Kontrast zwischen Natur-schutz einerseits sowie Freizeit- und Erholungsnutzung andererseits pointiert aufzeigt.<br>Im hier vorgelegten Bericht wird zunächst die Ausgangslage im Hinblick auf den Forschungsstand in der Schweiz und die daraus resultierende Fragestellung skizziert. In Bezug auf die Methoden und Ergebnisse ist die Methoden-vielfalt zu erwähnen, die es erlaubt, die Ergebnisse in verschiedene Teilaspekte zu gliedern (z.B. akustische Mes-sung). Anschliessend an diese Untersuchungsetappe wird diese Untersuchung für die Sommermonate wiederholt. Aus diesem Grund werden die handlungsweisenden Schlüsse erst im Hinblick auf das Gesamtergebnis gezogen werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="748" src="https://www.arbocitynet.ch/wp-content/uploads/2020/11/Bildschirmfoto-2020-11-11-um-16.56.30-1024x748.png" alt class="wp-image-4092" srcset="https://www.arbocitynet.ch/wp-content/uploads/2020/11/Bildschirmfoto-2020-11-11-um-16.56.30-1024x748.png 1024w, https://www.arbocitynet.ch/wp-content/uploads/2020/11/Bildschirmfoto-2020-11-11-um-16.56.30-980x716.png 980w, https://www.arbocitynet.ch/wp-content/uploads/2020/11/Bildschirmfoto-2020-11-11-um-16.56.30-480x351.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw"><figcaption>Zählgerät im Badener Wald</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>i‑Tree</title>
		<link>https://arbocitynet.ch/de/i-tree/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jasmin Stammler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 12:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Städtische Bäume und Wälder klimaadaptiv managen Das Hauptanliegen dieses Projekts ist die kosteneffiziente Nutzung und Förderung der klimaadaptiven Ökosystemleistungen, die die urbanen Bäume und Wälder als vorhandene Ressource bieten. Diese herausragende Bedeutung ist in der Schweiz noch zu wenig erkannt und unzureichend in der strategischen wie operationalen Planung integriert. Mit der Open Source Applikation i‑Tree [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Städtische Bäume und Wälder klimaadaptiv managen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"> Das Hauptanliegen dieses Projekts ist die kosteneffiziente Nutzung und Förderung der klimaadaptiven Ökosystemleistungen, die die urbanen Bäume und Wälder als vorhandene Ressource bieten. Diese herausragende Bedeutung ist in der Schweiz noch zu wenig erkannt und unzureichend in der strategischen wie operationalen Planung integriert. Mit der Open Source Applikation i‑Tree lassen sich wissenschaftsbasiert strukturelle und quantitativ Stärken und Defizite aufzeigen. Das Projekt ermöglicht die Kombination dieser Informationen mit interdisziplinären Strategien und Anwendungen, wodurch kreative Lösungen zur Verbesserung der klimaadaptiven Benefits der urbanen Bäume und Wälder entwickelt werden können. Dieses Projekt wird die Fähigkeit von Schweizer Städten verbessern, langfristig grosse Baumkronenvolumina bereitzustellen, örtlich konkret zu planen und nachhaltig zu bewirtschaften, da vor allem vitale, grosse Kronen zur Erbringung von Ökosystemleistungen zur Sicherstellung eines klimaadaptiven Managements der grünen Ressourcen so wichtig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://www.arbocitynet.ch/wp-content/uploads/2020/11/Clemence-1.jpeg" alt class="wp-image-3973" srcset="https://www.arbocitynet.ch/wp-content/uploads/2020/11/Clemence-1.jpeg 800w, https://www.arbocitynet.ch/wp-content/uploads/2020/11/Clemence-1-480x360.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw"></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h3>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link" href="https://www.zhaw.ch/storage/lsfm/forschung/transfer/2019-1-iunr.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Artikel i‑Tree</a></div>
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